Problemfall Milben

Spinnmilben und Thrispen bekämpfen:

Zimmerpflanzen sind während der Heizperiode durch die trockene Heizungsluft besonders anfällig für den Befall von Spinnmilben und Thrispen. Wenn man die kleinen Quälgeister rechtzeitig erkennt, kann man vielleicht mit folgender Methode für Abhilfe sorgen: Die Schalen von zwei Zwiebeln mit einem Liter heißem Wasser überbrühen und ziehen lassen. Nach dem Erkalten die Brühe auf die Pflanzen sprühen, auch die Unterseite der Blätter gut benetzen. Die Pflanze gut einwässern. Danach einen Klarsichtbeutel überstülpen und fest zubinden. Nach wenigen Tagen kann die Hülle entfernt werden, die Milben sind der hohen Luftfeuchtigkeit zum Opfer gefallen. Die Pflanzen während dieser Zeit beobachten. Nicht alle Pflanzen vertragen diese Methode gleich gut. Regelmäßiges Besprühen der Pflanzen kann einem neuerlichen Befall vorbeugen.

Weiße Fliege an Zimmerpflanzen:

Diese Insekten können sich nur in der Wärme vermehren. Wenn Sie also die befallenen Pflanzen für einige Wochen an einen kühleren Platz (unter 16 Grad) bringen, z.B. Flur oder Treppenhaus, so ist der weiße Spuk bald verschwunden.

Trauermücken oder Fliegen an Zimmerpflanzen sind relativ schnell zu beseitigen, wenn man aufgebrühte Teeblätter auf die Pflanzerde oder das Substrat streut. Vorsorglich empfiehlt sich dann, die Pflanzen baldigst umzutopfen.

Schädlinge wie Erdflöhe, Läuse und Würmer in der Erde einer Topfpflanze können wie folgt erfolgreich bekämpft werden. Stecken Sie je nach Größe des Topfes 6 – 8 Streichhölzer mit dem Kopf nach unten in die Topferde. Der sich langsam auflösende Schwefel vernichtet die Tiere, ohne die Pflanze zu schädigen! Sobald der Schwefel aufgelöst ist, Streichhölzer erneuern. Vorsicht bei Orchideen: Nur die halbe Menge verwenden!